blog

Die Post-Corona-Welt und ihre Verkehrsmuster

11. April 2022
R. Seidel

In den letzten Jahren hat vor allem ein Thema die Medien und die Gedanken der vieler Menschen dominiert. Weltweit sah man sich mit der Covid-19-Pandemie konfrontiert. Unabhängig von den Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Psyche der Menschen möchten wir uns in diesem Artikel dem Straßenverkehr in der unmittelbaren Zukunft nach Corona widmen. Was genau erwartet uns nach dieser Zeit, in der viele Menschen im Home-Office gearbeitet und vor allem dadurch Ihren Bewegungsradius möglichst klein gehalten haben?

Das genaueste Simulationsmodell für die Zeit nach der Pandemie lässt sich in den Sommermonaten nachzeichnen, wenn die Außentemperaturen wärmer sind, die Zahl der Krankheitsfälle stetig sinkt, die Verkehrsdichte zunimmt und sich wieder der früheren Norm annähert und neue Staumuster sichtbar werden. Der wichtigste Trend in der Zeit nach der Pandemie ist die Zunahme des Pkw-Verkehrs auf den Straßen. Aufgrund der Meidung öffentlicher Verkehrsmittel und der teils noch immer allgegenwärtigen Regeln der sozialen Distanzierung ändern sich die Mobilitätsgewohnheiten der Menschen erheblich, wodurch die Abhängigkeit vom Individualverkehr zunimmt. Nach Angaben von “Sky News” haben die privaten Autofahrten zu Freizeit-, Reise- und Geschäftszwecken in wärmeren Zeiten das Niveau von vor Corona um beinahe 130 Prozent übertroffen. Gleichzeitig ist die Nutzung von Bussen und Bahnen nur noch etwa halb so beliebt wie zuvor. Solange das Vertrauen in die sichere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht wiederhergestellt ist und sich wieder andere Mobilitätsgewohnheiten verfestigen, ist nicht zu erwarten, dass dieser Trend abgeschwächt wird. Ein weiteres charakteristisches Verkehrsmuster in der Zeit nach der Pandemie ist die Verschiebung der regelmäßigen Hauptverkehrszeiten. Nach den statistischen Daten des Unternehmens “TomTom”, das auf Autonavigation spezialisiert ist, verschieben sich die Verkehrsspitzen am Morgen und Abend bereits um zwei bis drei Stunden. Die für Europa und Nordamerika vorgelegten Zahlen zeigen eine einheitliche Tendenz bei der Verschiebung des Verkehrsaufkommens - geringeres Verkehrsaufkommen in den ehemaligen Spitzenzeiten, aber höhere Intensität in der Mittagszeit. Die Gründe dafür liegen zweifellos in den veränderten Tagesabläufen und Fahrgewohnheiten der Autofahrer. Sicher ist aber auch, dass die neu definierten Gewohnheiten nicht so schnell wieder verschwinden werden, sodass diese sich stetig abzeichnende Entwicklung vermutlich ungebremst fortschreiten wird.

Ein weiteres Merkmal ist, dass neben der steigenden Nachfrage nach Auslandsreisen auch ein Anstieg des Inlandstourismus nach der Aufhebung der Beschränkungen erwartet wird. Laut einer Versicherungsumfrage wollen die Menschen weiterhin Autoreisen unternehmen, wobei mehr als die Hälfte der Befragten an einer langen Fernreise interessiert sind. Die natürliche Folge für die Verkehrssituation ist eine Überlastung der Straßen.

ROADIA ist sich der kommenden Trends bewusst, welche für die nicht allzu ferne Zukunft prognostiziert werden. In dieser Welt der Ungewissheit bieten wir sichere Lösungen zur Geschwindigkeitsmessung und Verkehrsdatenerfassung, damit Sie sicher ans Ziel kommen. Entdecken Sie unsere maßgeschneiderten Geräte und fühlen Sie sich zumindest im Straßenverkehr auf der sicheren Seite.

Kontakte

Media:
Rico Seidal
press@roadia.com

Share this blog!

Verwandte Themen

Alle Artikel

Ist Hitze sicherer als Kälte? Die Besonderheiten des Fahrens im Sommer

Zum Artikel

Zwei nie enden wollende Debatten über Verkehrsvorschriften

Zum Artikel

Über neue Verkehrsmuster mit Air Mobility & Co

Zum Artikel